Sonntag, 20. März 2011
Update♥

(<- ein teil von meinem team)

Hallo meine lieben Leser (:
Ich weiß, dass ich mich unendlich lange nicht mehr gemeldet habe und dafür habe ich auch keine wirklich gute Entschuldigung, außer dass ich mich in den letzten Monaten nicht in der Lage gefühlt habe, mich mit meiner Situation auseinander zu setzen.

Wie viele von euch wissen, ist mein Austauschjahr nicht unbedingt so verlaufen, wie ich es geplant habe. In meinem letzten Post habe ich von meiner neuen Gastfamilie geschrieben und in der Zeit, als ich diesen Beitrag verfasst habe, schien meine Welt auch wieder in Ordnung. Aber die Situation hat sich schnell verschlechtert, Entäuschung und unerfüllte Erwartungen auf Seiten meiner Gastfamilie, Eifersucht meiner Gastschwester und das Verhalten meiner Gastmutter machten diese Monate zu einer der schwierigsten Zeiten für mich.
Meine Gastschwester hat meine Anwesenheit nach einiger Zeit wohl als nervig empfunden und angefangen mich für alles anzuschreien und hinter meinem Rücken über mich zu reden. Meine Gastmutter hat mir dauernt gesagt was für eine schlechte, unselbständige Person ich doch wäre, dass ich doch bitter zurück nach Deutschland gehen solle, ich ja trashy aussehen würde und überhaupt eine Belastung wäre. Meine Austauschorganisation hat meiner Familie geglaubt und mich aus extrem unwichten Gründen auf Warning getan. Diese Gründe waren das nicht befolgen von Regeln (einmal vergessen die Wäsche Donnerstags runterzubringen und eine Essensregel, vin der mir nie erzählt wurde, nicht einzuhalten), viel Deutsch reden (mit meinen Eltern und Freunden skypen wenn ich zu viel Zeit hatte) und die Desrespektlosigkeit gegenüber meiner Gastfamilie und Amerika (ich mag Obama und fand es lustig, dass Arnold Schwarzenegger kein Ami ist und doch Governor wurde). In den letzten Wochen in dieser Familie habe ich alles getan was ich konnte, weil AYUSA mir gedroht hat mich nach Hause zu schicken wenn nochmal Probleme auftreten sollten. Diese Wochen waren extrem hart für mich. Ich habe hinter meinen Gastgeschwistern aufgeräumt, Verabredungen mit Freunden sausen lassen um auf die kleine (hyperaktive) Tochter aufzupassen, ich habe auf die Schreiattacken meiner Gastschwester nur mit ok genatwortet und es ertragen, wie hinter meinem Rücken erzählt wurde, wie sehr man mich hasst. Ich habe das getan, weil mir keine andere Wahl gelassen wurde, ich wusste perfekt sein (orginal Zitat von meiner ayusa Betreuerin). Dann an einem Abend kam es zu einem riesigen Streit zwischen mir und meiner Gastschwester, weil sie rausgefunden hat, dass ich über die gesagt habe, dass sie gemein ist, nachdem sie hinter meinem Rücken so viel über mich erzählt hat. Meine Gastmutter hat mich daraufhin gebeten auszuziehen, aber sie hat meiner Organisation gesagt, dass es nicht meine Schuld war, denn das war es auf keine Fall!
Ich bin darauf hin aus dieser Familie rausgenommen worden und in einer neuen Familie untergebracht worden, die einfach nur lieb ist und wo ich mich wohlfühle.
Den Preis den ich dafür bezahlt habe ist, dass ich keine Chance habe irgendwelche Reisen zu machen (weil meine Warning immernoch besteht) und dass ich nie die Chance hatte ein ganzes Jahr in einer netten Familie zu bleiben. Aber momentan bin ich mit meiner Situation glücklich und ich bin froh, dass es alles so ausgegangen ist.

Neben meiner Wohnsituation hat sich noch meine tägliche Routine geändert und ich habe Angefangen Lacrosse (klick) zu spielen. Ich weiß, ich habe immer groß angekündigt Track zu machen, aber ich wollte meine letzten 3 Monate genießen und etwas anderes probieren. Lacrosse ist etwas komplett anderes, auch wenn es meinem Knie nicht unbedingt gut tut. Ich genieße es, etwas anderes machen als laufen, ich mag mein Team und ich freue mich auf die bevorstehende Season und hoffentlich werde ich mich verbessern in den folgenden Wochen.

Das war es von einem kleinen Update von mir. Wenn ihr mehr wissen wollt, message mir einfach on facebook (link an der Seite) und ich werde sobald ich kann wieder posten.

Love,
Sara



Samstag, 20. November 2010
Change ♥
Guten Abend :)))
Ich weiß, ich sage das jedes mal, aber es tut mir aufrichtig leid, dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe, aber ich warte immer bis ich was zu erzählen habe und ich würde mal sagen: jetzt gibt es wirklich was zu erzählen, denn ich habe meine Gastfamilie gewechselt! Aber dazu später mehr.
So langsam gewöhne ich mir hier ein und Sachen verändern sich. Zuerst war Cross Country zu Ende und auf einmal hat mir das gefehlt, was wohl das meiste von meinem Leben hier eingenommen hat. Aber da ich mit der Zeit auch Freunde gefunden habe, ist das nicht so schlimm und das einzige was mir wirklich fehlt ist alles essen zu können. Aber natürlich vermisse ich Cross Country (XC) unendlich und ich liebe mein Team einfach. Letzte Woche hatten wir ein Abschlunn Banquet und mir haben so viele gesagt, wie traurig sie sind, dass ich nächstes Jahr nicht dabei sein werde, wie stolz sie auf mich wäre und wie schlecht sie sich gefühlt hätten als sie mitbekommen haben, was mit meiner Gastfamilie abgegangen ist.
Ich denke das ist eine gute Überleitung und ich schreibe kurz darüber wieso ich denn meine Familie gewechselt habe, da ich ja eigentlich immer gesagt habe wie wohl ich mich fühle.
Während der Vorbereitungphase bekommt man immer gesagt, dass man sich anpassen muss, es einfach eine andere Kultur ist und die Gastfamilie auch nicht der Entertainer des Gastschülers ist. Ich habe eifnach versucht mich anzupassen, mich zu intigrieren etc. Ich habe mich abends beim Fernsehen ab Anfang dazugesetzt, aber es war nciht möglich auch nur irgendwie zu reden, weil meinen Gasteltern dafür ihre Serien vieeeeel zu wichtig waren. Und dann war da noch die Waffe. Ja, ihr lest richtig. Meine Gastfamilie bzw der Gastvater war ziemlich verrückt nach Waffen, 14 Stück im Keller, geladen, aber weggeschlossen und 1-2 immer oben und auch beim Fernsehen immer eine am Tisch liegen. Wieso? Könnte ja jemand einbrechen, war ja nicht so, als ob wir 3 Hunde hatten und in nem relativ guten viertel wohnten. Wenn ich was gegen die Waffe gesagt habe wurde mir gesagt, dass ich sie doch bitte respektieren solle, weil ich sonst ihn nicht respektiere. Und auch sonst war ich unendlich respektlos wenn ich versucht habe mich selber zu erklären oder wenn ich es gewagt habe Fragen zu stellen die NICHT während der WERBEPAUSE ihres ganz wöchentlichen, mehr stündigem Fernsehprogramm war. Und auch wenn ich mein noch warmes Glätteisen nicht in den Korb unter dem Spühlbecken getan habe oder es nicht geschafft habe mein 9m² großes Zimmer immer komplett aufgeräumt zu halten. Ich habe versucht es zu akzeptieren, aber dazu kam, dass meine Gasteltern NIE etwas mit mir gemacht haben, aus Geldmangel und Faulheit) und ich habe irgendwann mal mit meiner Koordinatorin in der Schule geredet, anchdem über einige Zeit jeden Tag geweint habe und meine ATS Freunde mir schon gedroht haben was zu unternehmen, falls ich nichts mache. Naja, von da an ging es ziemlich schnell, ich konnte bei einer Freundin einziehen und nach 5 Tagen war ich dann in meinem neuen zu Hause. Der Umzug war nicht so schön, aber darauf möchte ich nicht näher eingehen, und meine neue Gasfamilie ist einfach sehr herzlich und ich fühle mich mehr wohl als in meiner alten Familie. Das war in einer Kurzfassung was so in meinen letzten Wochen hier passiert ist.
Was mich viele Fragen ist, wie es in der Schule läuft. Gut! Das Englisch ist absolut kein Problem mehr, ich denke mittlerweile auch in Englisch, ich habe recht gute Noten, aber für meine Schule ist es nciht richtig, dass es soo einfach ist. Naturwissenschaften und Mathe ist hier schon etwas schiweriger, aber Politik ist wirklich einfach nur ein Witz wie einfach es ist. Ich habe überwiegen A's, au0erhalt Mathe und Physik, aber damit komme ich zurecht. Ich habe mittlerweile auch recht viele Freunde hier in der Schule, aber manchmal glaube ich, dass ich viel zu viel rede. Und außerdem fällt mir auf, dass ich absolut keine Freunde in meinem Alter habe. Alle meine Freunde sind in der 11. oder 12. Klasse.. aber das ist garnicht schlecht, weil einfach die meisten ein Auto haben und es wesentlich ist sich mit ihnen zu treffen :)

Und jetzt noch etwas, was ich echt interessant finde:
Amerikanische und Deutsche Jugendliche verglichen. Zuerst fällt auf, dass Amerikaner wesentlich offener sind, wenn man sie zuerst trifft. (no offense ihr Deutschen :D) aber wenn man längere Zeit betrachtet, möchte ich meine Deutschen Freunde NIEMALS missen. Vielleicht sind Leute etwas zurückhaltender, aber man kann sich auf seine Freunde verlassen, sie sind nicht geheuchelt sonder meistens ehrlich und sagen einem auch ins Gesicht wenn einen etwas nervt. Und außerdem ist hier jeder so: OMG, ich liebe dein Tshirt; omg, ich liebe deine Schuhe; omg, dein Schal ist so süß; omg, du siehst heute so süß aus. Aber ich bezweifel, dass vieles davon ernst gemeint ist. Aber hier sind alle spontan, ist aber auch einfach, wenn man ein Auto hat. Ich musste jetzt irgendwann noch in der Schule warten und hab einen Kumpel getextet, dass mit langweilig ist und er so: ich hol dich ab, wir können ein bisschen "outhangen" und ich fahr dich nach Hause wenn ich zur Arbeit muss. Hatte ich also was zu tun, perfekt. Und hier schon zu den nächsten Sachen. Texten und Arbeiten. Jeder textet ihr unglaublich viel. Ich bin mit meinen 2500 SMS im Monat schon eher eine eine Wenigtexterin und zum 2. Arbeiten tut ihr echt fast jeder, wie will man auch sonst den Sprit bezahlen? ist aber unendlich günstig :D.
Und was mir noch so auffällt: Der Style hier! In Deutschland würde wahrscheinlich fast niemand in der Pyjama Hose in die Schule gehen? Oder in einem weiten Schlabber Tshirt oder was ist mit weiten Jogginghosen und Schlabber Sweatshirt? Mein Favourite sind aber ganz klar die Adidas Badelatschen MIT SOCKEN. So Sexy :D Naja, aber es ist echt nützlich für Tage wo man verpennt und einfach nur schnell Jogginghose und Sweatschirt anzieht.. aber ich glaube dafür bin ich viel zu sehr Deutsch, ich habe immer meine Jeans an :D
Naja, das so als mein Eindruck von den Amerikanischen Jugendlichen.. im großen und ganzen fühle ich mich hier wohl, aber meine deutschen Freunde kann hier glaub ich niemand ersetzen :D

Und wenn sich jemand fragt ob Schule hier besser ist: NEIN!! Ich vermisse einen wechselnden Stundenplan so sehr. Für meine Klassenkameraden: stellt euch vor jeden Tag Saager oder Ortmann zu haben.. mir gehts so mit meinem Politik Lehrer, ich glaube ich schlafe hier so regelmäßig ein :D also nicht nur so daher gesagt, sondern ich schlafe wirklich tief und fest :D interessiert hier aber keinen :D Und ich hab es so satt um 10:30 Mittag zu essen :D aber sonst ist es ganz geschillt :D

Naja, ich gehe dann auch mal ins Bett. Bitte entschuldigt mein Deutsch, ich habe an manchen Sätzen/Wörtern echt überlegen müssen was es denn in Deutsch ist und manchmal habe ich dann einfach die englische Satzstellung genommen, weil es wesentlich einfach ist, wenn man in Englisch denkt :D

Ich schreibe bald wieder was, versprochen, dann über Thanksgiving, was nächste Woche ist :)

Byeeee :**



Samstag, 2. Oktober 2010
My life?!
Guten Morgen bzw Abend meine lieben Leser und für alle, die gerade in Deutschland sind: einen tollen tag der deutschen einheit (sagt man das so? lol)
Ich bin jetzt schon seit über 1 1/2 Monaten hier in Central Ohio und so langsam gewöhne ich mich mehr an mein Leben hier. Mein Englisch wird besser und ich kenne recht viele Leute.
Also ich fange mal an mit der Schule hier: Schule hier ist anders, größer und ich kann mich nicht so recht dran gewöhnen das wir einen Police Officer ständig präsent haben. Generall braucht man hier für alles eine Erlaubnis. Wenn ich in Deutschland aufs Klo will frage ich und kann gehen, wenn ich hier aufs Klo möchte schreibe ich das hinten in meinen Planner in meinen Hallpass, dann lasse ich mir das von meinem Lehrer unterschreiben und gehe samt Planer/Hausaufgabenheft zum Klo. Ja, wieso einfach wenn es auch kompliziert funktioniert? Und als mein Cross Country Team gestern schon 20 min früher aus dem Unterricht musste, haben wir einen zettel gebraucht den unser Lehrer, ein Elternteil und mein Coach unterschrieben hat.. für genau 18min..
Obwohl ich nicht so viele Fächer habe, ist Schule hier nicht so einfach wie gedacht, denn meine Schule scheint wohl ein etwas höheres Level als normale High Schools und so macht mir vorallem Mathe Probleme. Aber langsam komme ich auch da zu recht.
Sonst ist Schule ganz gechillt, weil ich einfach 3 von 8 periods entweder Study Hall oder Lunch habe. Meine Study Halls können ganz lustig sein, aber da ich mit Jungs zusammen sitze muss ich mich noch dran gewöhnen, dass die ganze Zeit dumm rumgescherzt wird. Und eh, bin ich hier dauernt das Opfer von irgendwelchen dummen Scherzen, aber auch daran gewöhnt man sich und es ist ganz lustig :p
Aber es stimmt, dass Amis vielleicht nicht so ganz die Gebildesten sind und auch ich wurde auch schon ziemlich oft dumme Fragen gefragt. Gestern zB mind. 2 mal ob ich denn Deusct fließend sprechen kann, wenn ich aus Deutschland komme. Solche Fragen beantworte ich nur auf Deutsch, dann ist erstmal Stille und dann kommt: Das war Deutsch, oder? :D Oder ich werde auch oft gefragt wie viele Nazis wir denn haben, ob die amerikansiche Musik denn auf Deutsch bei uns ist und aus welche Seite von Deutschland ich denn überhaupt kommen würde. Vielleicht sollte ich morgen mal einen schönen Post bei Facebook über die Deutsche Einheit machen?
Nächste Woche ist Homecoming Woche und das bedeutet jeden tag ein anderes Thema, Freitag das große Homecoming game und Samstag homecoming dance. Da gehe ich mit einer großen Gruppe von Freunden hin, leider meistens Pärchen, also gehe ich mit dem anderen Deustchen als Freunde. (hab im übrigen nicht ich beschlossen, sondern gemeinsame Freunde und mir wurde es am Montag verkündet :D) Wie das so wird bin ich mal gespannt.
Im übrigen wissen in der Schule mehr Leute über mich, als ich gedacht habe. Gestern habe ich so mit welchen geredet und dann kam: Hey, wo kommst du her? Deustchland! Ach, du bist das German Chick... Okay, da weiß ich bescheid, bin ich das german chick :p
Außerhalb von Schule hab ich Cross COuntry, wie schon im vorherigen Eintrag erwähnt. Das nimmt so den Großteil von meinem Leben ein, und ist wirklich ziemlich hart. Ich glaube ich kann wirklich sagen, dass ich noch nie in meinem Leben so gefordert wurde, und noch nie in meinem Leben so an meine Grenzen getrieben wurde wie an manchen Workout hier. Aber trotz allem macht mir Laufen Spaß und wir hatten jetzt zwei "out of state Meets", heißt wir sind 4h mit dem Bus nach Louiville, KY und Pittsburgh, PA gefahren, über Nacht geblieben und morgens dann gelaufen und Samstags Nachmittags zurück. Die Meets sind so genannte 5k's oder auch 3.1 Meile und ehrlich gesagt einfach nur hart. Vorallem die letzten 800m sind einfach nur ein einziger Push, aber am Ende fühlt man sich irgendwo gut, und stolz auf sich selber.
Meine Season endet in 3 Wochen und obwohl ich die Zeit im XC nicht missen möchte, freue ich mich auf ein paar Wochen Pause bis zum Winter Conditioning für Track, denn mein Körper und vorallem meine Hüften und mein Knie brauchen einfach die Erholung, denn ich weiß garnicht mehr wie es ist, Treppen ohne Schmerzen laufen zu können :D.
Sonst ist hier auch alles gut und ich verstehe mich nach wie vor gut mit meiner Familie, auch wenn es so langsam mit meinem großen Gastbruder Reibereien gibt, aber wir sind beide zwei riesige Sturköpfe und gehen uns ziemlich auf die Nerven - manchmal :p
Morgen gehe ich mit meiner Gastmutter einkaufen, bruache noch die letzten Sachen für homecoming, neue Schuhe und ein paar wärmere Sachen, denn so langsam wird es ungemütlich hier...
Soweit von mir und meinem Leben in den USA. Wenn ihr irgendwas wissen wollt schreibt mich einfach an und auch mein FB profil link ist hier, also einfach anschreiben.
Ich probiere euch auf dem Laufenden zu halten :)
xoxo

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Samstag, 4. September 2010
1,2,3 Davidson!!
Meine lieben Leser :)
Ich muss mich dafür entschuldigen, dass ich seit über einem Monat nicht mehr geschrieben habe, aber die Zeit vor meinem Abflug und die erste Zeit hier hatte ich entweder keine Zeit oder keine Kraft irgendwas zu schreiben.
Fangen wir mit der Zeit vor meinem Abflug an. Die ist seeehr schnell vergangen und vorallem die letzten paar Tage sind einfach nurnoch geflogen. Koffer packen, 2. Koffer anmelden, letzten Sachen einkaufen und sowas und ehe ich mich versah kam mein letzter Abend und ein paar gute Freunde von mir sind noch vorbei gekommen und wir haben uns einfach einen schönen Abend gemacht. Zu dem Zeitpunkt war mir noch garnicht bewusst, dass ich wirklich gehe, es hat sich nicht so angefühlt, aber als ich mich verabschiedet habe, musste ich doch weinen.
Der Morgen des Ablfugs war komisch. Ich habe verschlafen und bin dann EINE Stunde bevor wir losfahren mussten aufgewacht und musste dann noch duschen, die letzten Sachen einpacken und die letzten Sachen in meinem Zimmer wegräumen. Als ich das letzte mal für 10 Monate durch mein Zimmer gegangen bin hat es sich komisch angefühlt. Ich liebe mein Zimmer, habe soviel Zeit in den letzten Jahren darin verbracht und es immer als eine Art "castle" betrachtet. Und ich weiß, dass wenn ich wieder dahin komme ich mich verändert haben werde und mein großer Traum vorbei sein wird. Zu dem Zeitpunkt war mir ziemlich komisch zu Mute.
Trotz des späten Aufstehens saßen wir dann pünktlich im Auto und ich war garnicht so aufgeregt, nur furchtbar gereizt :D Am Flughafen angekommen hieß es dann erstmal einchecken und mit ein paar anderen ATS ging es dann durch die Sicherheitskontrolle. Das war der Zeitpunkt des Abschiedes und an dem Punkt war es nicht wirklich schlimm für mich, weil ich noch nicht realisieren konnte, dass es jetzt wirklich für ein Jahr ist.
Der Flug war lang, aber nur halb so schlimm weil wir in guter Gesellschaft waren und in NY angekommen hieß es dann Immigration, in der Hitze warten ab ins Hotel und da haben wir unsere Zimmer bekommen. Das Hotel ist echt genial, aber ich wollte nurnoch schlafen, was aber nicht ging weil man das Jetleg sonst nie loswird.
Am nächsten morgen ging es los nach NYC und ich muss sagen ich war überwältigt von dieser Stadt. Die beiden Tage sind wie im Flug vergangen, wir haben so viel gesehen, waren shoppen und ich bin zwischendrinne auch noch richtig krank geworden...
Samstags ging es dann müde weiter zu meiner Gastfamilie, in einem 50-Mann Flugzeug. Nach 1 1/2 Stunden Flug konnte ich dann endlich meine Gastfamilie in die Arme schließen, bin dann mit ihnen zu unserem Haus gefahren und nach 2h ging es dann weiter zu einem bbq. Mein erster richtiger Tag war also ganzschön bussy.
Am nächsten Tag war ich das 1. mal in der Kirche hier und hab auch gleich ein paar Mädels kennen gelernt mit denen ich mich später in der Woche zum Shoppen verabredet habe. Alle sind total freundlich und aufgeschlossen. Montag ging es dann zum Fächer wählen in die Schule und mein (1000x geänderter) Stundenplan sieht jetzt so aus:
1. Study Hall
2. Business Principles
3. English 11
4. Lunch
5. US Gov
6. Pre-Calc
7. Teachers Aid (AP Calc)
8. Physics
Bin jetzt auch eigentlich ganz zufrienden damit.
Montags ging es dann noch weiter zum Arzt wegen Antibiotoka für meine vereiterte Mandelentzündung und mein Physical für Cross Country.
Mittwochs war ich dann Shoppen mit den zwei Mädels aus der Kirche und Donnerstag das erste Mal in der Schule für die New-Students-Orientation. Ich war ziemlich beeindruckt von dieser Schule, denn es ist einfach groß und ich war mir sicher, dass ich mich unzählige Male verlaufen würde.
Am nächsten Tag begann für mich dann der Ernst des Lebens, nämlich Cross Country (oder kurz XC). Mein team gehört zu den besseren und trainiert schon seit Anfang des Sommers. Für mich ist es sehr schwierig da mitzukommen, aber ich wurde einfach nur lieb aufgenommen und mit jeder Practice habe ich mich wohler gefühlt und kann heute sagen: ich habe das beste team EVER. Was für mich vollkommen neu war ist dieser Team spirit. Es wird ziemlich viel Wert drauf gelegt, dass das Team eins ist. Das wir uns untereinander vertrauen und unterstüzen. Nach jedem Training kommt das team zusammen, jemand hat einen Spruch und am Schluss dieses 1,2,3 Davdison (meine überschrift :D) schreien oder halt ein wort wie "faith","team" oder sonst etwas passendes. Nichts destro trotz ist das Training echt hart, vorallem bei 35°C und Sonne, aber ich habe es mir ausgesucht und im Grunde macht es sogar Spaß. Den Zusammenhalt von uns XC Leuten merkt man vorallem bei Meets (Rennen) wo man einfach sein Team so gut man kann unterstüzt. Heute hatte ich mein 1. Meet und das Gefühl war einfach nur toll, wie jeder einen unterstüzt. Vor dem Rennen haben wir auch alle noch ein chinesicches Zeichen auf das Handgelenk bekommen, es bedeutet team :D Ich weiß man kann es wahrscheinlich nicht nachvollziehen, aber mir macht das Laufen sogar Spaß und ich bin glücklich ein teil sein zu dürfen und die chance zu haben neue Freunde zu finden.
Und damit zu Freunde und Schule. Durch meinen älteren Gastbruder, mit dem ich mich übrigens sehr gut verstehe, hab ich auch einige seiner Freunde kennen gelernt mit denen ich mich wiederrum auch gut verstehe. Bedeutet ich hatte von Anfang an in der Schule zumindest bekannte Gesichter. Durch Cross Country habe ich jetzt auch schon einige "Freunde" und ich genieße meine Zeit hier wirklich. Leider hab ich durch Schule und Training nur am Wochenende zeit, aber das ist ok. Schule läuft bis jetzt ganz in Ordning, aber es ist halt nach wie vor etwas schweirig alles auf englisch zu machen, aber ich denke das wird mit der Zeit kommen. Entgegen meiner Befürchtungen hab ich mich in der Schule noch nie wirklich verlaufen und bin sogar meistens relativ pünktlich im Unterricht :D
In den letzten 2 Wochen hatte ich ziemlich Heimweh, habe oft geweint, mein Tiefpunkt war vor etwa einer Woche, aber seitdem geht es aufwärts :D.
Letztes Wochenende hatte ich auch eine Orienation nach der Ankunft von ayusa und es war ein einfach nur wundervolles Wochende mit unglaublich viel Spaß und tollen Leuten. Und ich hab ein Mädchen kennen gelernt, die nur 20min von mir wegwohnt und mit der ich mich super gut verstehe (:
Oft werde ich nach meiner Gastfamilie gefragt und ich kann sagen, dass ich einen absoluten Glücksgriff hatte, denn meine Gastfamilie ist wundervoll und ich liebe sie einfach ♥

So, das war mein Versuch die ersten Wochen und eindrücke zusammen zu fassen und ich weiß, dass es ziemlich oberflächig ist. Sobald ich Zeit habe werde ich mal mehr zur Schule, Training und Alltag schreiben, aber gerade ist es spät und ich muss schlafen (:

Love,
Sara



Montag, 2. August 2010
Its my final countdown.
Hallo aus Holland :)
Denn hier sitze ich die letzten Tage vor meinem ATJ ab und naja, habe viel Zeit.. ehmm.. für mich :D Und je mehr ich hier bin und je mehr ich über alles nachdenke, desto aufgeregter, ängstlicher, aber auch gleichzeitig glücklicher werde ich.

Gestern war der 1.8. und wisst ihr was das heißt? Ich fliege DIESEN Monat :o Und das heißt auch das ich nächste Woche fliege und mein Countdown endlich einstellig ist. Nämlich 9 Tage nurnoch, Deshalb auch meine Überschrift, die den meisten wohl bekannt vorkommt und aus einem Lied von Europe stammt, das momentan die Situation von vielen Austauschschülern beschreibt, denn es ist unser final countdown.
Und was heißt das? Vorallem viel zu tun. Gastgeschenke kaufen, wenn noch nicht, Abschiedsparty feiern/planen, letzten Sachen einkaufen, letzten Finanziellen Dinge abklären und sich von Freunden verabschieden. Bei mir steht das alles noch zum großen Teil aus, da ich wie oben erwähnt in einem kleinen Nest im Süden Hollands festsitze und deshalb noch nicht alle Gastgeschenke kaufen konnte. Aber das muss ich dann halt am Samstag machen, wenn ich wieder zu Hause bin.

Meine NYC-Gruppe hat jetzt auch die Fluginfos und das NY Programm bekommen und auch wenn ich die Post nicht bekommen habe, weiß ich was in New York auf uns zukommt - und das ist nicht gerade wenig. Dank der lieben Anna, die mir das abgetippt hat. 14 Stunden Sightseeing jeweils an zwei Tagen und ein Besuch an beinahe allen bekannten Sehenswürdigkeiten New Yorks. Ich freu mich drauf :D
Und ich weiß schon wann ich weiter fliege. Nämlich als letze (ok, 5min später als die vor mir haha) um 8.50 mit einem Direktflug von newark nach Columbus, wo ich dann hoffentlich meine Gastfamilie treffen werde.

Ich denke das ist das momentan neuste und ich sollte noch erwähnen das meine Gastfamilie unglaublich süß ist und mein Zimmer gestrichen hat, schon ein Wörterbuch gekauft hat und ich freu mich einfach auf sie :))

Soweit von mir,
alles liebe aus Holland
xoxo Sara

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Montag, 26. Juli 2010
Where is the good in goodbye??
Hey guys :)
Mein Blog erstrahlt in neuem Design und ich dachte, dass es mal wieder Zeit ist zu berichten, was es so neues gibt.

1. Ich hab mein Visum. Am 9. Juli hatte ich zusammen mit meiner allerliebsten Caro einen Termin im amerikanischen Konsulat in Frankfurt. Das hört sich jetzt schrecklich förmlich an, aber ganz ehrlich? Ich weiß echt nicht wieso man dazu ins Konsulat kommen musste. Denn nachdem man reingelassen und gefilzt wurde, kommt man in eine große Halle und muss sich bei ziemlich ohen Temperaturen (dank dem Glasdach und der nicht vorhandenen Klimaanlage) auf plastik Stühle setzen und warten, dass die Nummer aufgerufen wird, die man bei dem netten Herren an der Anmeldung bekommen hat. Dann noch schnell die Dokumente nach dem rosanen Zettel ordnen, den man von einer anderen netten Frau bekommen hat und dann heißt es rumsitzen. Zum Glück war ich nicht alleine und so ging die halbe Stunde Wartezeit relativ schnell rum und schon erschien meine Nummer auf der Anzeigetafel und ich musste samt meinen geordneten Dokumenten zum ersten Schalter gehen. Dort hieß es Sachen abgeben, Fingerabdrücke einscannen lassen und 2-3 Sätze mit dem Beamten reden, der einen dann wieder zurück schickt mit der Bitte nochmals ca. 20min zu warten. Auch die gingen schnell rum und Caro und ich wurden kurz hintereinander wieder aufgerufen zu dem eigentlichen Visumsinterview. Das ist auch total locker, halb englisch, halb deutsch und nachdem ich ein paar Fragen wie "lernst du Englisch in der Schule?","hast du Verwandte in den USA?", "weißt du schon wo du hinkommst"etc. beantowrtet habe kam der wichtigste Satz an diesem Tag "your visa is permitted!" und ich konnte gehen. Ja, das wars eigentlich schon und danach bin ich noch mit Caro, ihrer Mutter und meiner mum nach Frankfurt shoppen gegangen :D Also, wers noch vor sich hat, dont worry ;-)

2. Mein Farewell. Ich habe mich gegen eine Abschiedsparty entschieden, sondern einfach nur einen gechillten Abend mit meinen engsten Freunden gehabt. Wir haben einfach nur zusammengesessen, gegessen und gelacht. Ich habe tolle Abschiedsgeschenke wie ein Bild von (fast) allen Mädels aus meiner Klasse in Posterform bekommen, einen NYC Reiseführer weil ich die Stadt so toll finde und wenn ich nochmal hinkomme und ein paar Bücher wie "Englisch für Angeber" und "Englisch schimpfen". Und sonst noch so ein paar Kleinigkeiten wie einen total süßen Schutzengel. Da ich die meisten auch danach nochmal gesehen hab, war der Abschied nicht ganz so schlimm und ich konnte mich noch über den schönen Abend freuen. Der eigentliche Abschied von ein paar Leuten war dann Mittwoch, nach der Zeugnisausgabe, aber komischerweise konnte ich es noch nicht so richtig realisieren, dass ich mich jetzt wirklich für fast ein Jahr verabschiedet habe. Am Abend ging es dann noch zu einer Klassenkameradin und guten Freundin, wo wir die ganze Nacht DVDs geguckt haben und ich hab nochmal einen Großteil meiner Freunde gesehen. Der Abschied am Morgen danach war aber heftiger und ich habe ziemlich geweint. Es war das erste Mal das ich gemerkt habe wie schlimm es wirklich ist, allen Tschüss zu sagen.

Und auch sonst habe ich noch ein paar Sachen zu erzählen die nicht unter einen Namen passen. Die erste AYUSA Gruppe ist vor 5 Tagen nach NYC geflogen, die 2. fliegt übermorgen und ich bin in 2 Wochen dran. Heftig wie die Zeit vergeht, oder?? Die Ersten sind jetzt wirklich schon weg und ich auch bald. Die Momente in denen ich es realisiere werden immer häufiger, aber auch die Momente in denen ich einfach nur traurig bin. In den letzen Wochen und Monaten hier hatte ich eine einfach nur tolle Zeit und mir ist immer wieder bewusst geworden wie sehr ich alle hier vermissen werde. Aber trotzdem freue ich mich unglaublich auf die Zeit die vor mir liegt und kann es meistens garnicht erwarten in den Flieger zu steigen.

Ich glaube das wars jetzt auch :)
Ich hoffe ihr lest fleißig mit.

Love,
Sara ♥



Sonntag, 4. Juli 2010
One and a half
Hallo meine treuen Leser (:
Dieser Blogeintrag hat keinen wirklichen Sinn, denn es ist nichts Neues passiert :D
ABER meinen ersten Eintrag habe ich vor genau 1 Monat und 1 Woche geschrieben habe und jetzt ratet mal, heute sind es noch genau 1 Monat und 1 Woche bis zu meinem ATJ!
Scary, wie die Zeit vergeht und jetzt habe ich auch nurnoch ein bisschen mehr als 1 Woche Schule und dann wars das. Dann sind ferien, viele meiner Freunde sind weg und ich auch. In den letzen Tagen vor meinem Abflug seh ich aber noch ein paar, aber auch nur ein paar.
Sonst gibt es eigentlich nichts zu erzählen, außer, dass ich am Freitag ins Konsulat muss um mein Visum zu beantragen, aber das wars jetzt auch schon.

xoxo




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Hey guys :) Mein Blog über mein Auslandsjahr in Columbus, OH 2010/11
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Im Sara, 15 years old and about to spend one year in a famous country, called United States of America(; This is my way telling the world about my experiences and sharing my new life :)
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